Mehr los im Freizeiteck

Seit vielen Jahren öffnen wir das Freizeiteck in der Graunstraße für zahlreiche nachbarschaftliche Angebote. Nun können wir unseren Raum dank einer Zusammenarbeit mit Olof-Palme-Zentrum (OPZ) öfter öffnen. Möglich ist das, weil wir und Jochen Uhländer vom OPZ erkannt haben, dass eine Chance besteht, die aktuelle Situation so zu ändern, dass beide profitieren. Finanziell unterstützt wurde die Idee vom Quartiersmanagement Brunnenstraße, wofür wir sehr dankbar sind.

Das Freizeiteck in der Graunstraße 20 hat nun mehr Angebote. Foto: Andrei Schnell

„Ich muss nun niemanden mehr wegschicken“, erklärt Jochen Uhländer vom OPZ seine Motivation für die Kooperation. Das OPZ in der Demminer Straße 28 ist für Nachbarschaftsarbeit am Vormittag und am Abend, sowie am Wochenende geöffnet. In der Woche am Nachmittag wird das Haus als Jugendtreff genutzt. Nun kann er zunächst am Montag und Dienstag auf das Freizeiteck verweisen. Wenn aktive Menschen im Kiez einen Raum für Treffen, Proben oder Veranstaltungen suchen, kann er ihnen den Raum im Freizeiteck anbieten.

Die praktische Seite wie Aufschließen oder Aufräumen wird eine FAV-Kraft (Begriff des Jobcenters für Förderung von Arbeitsverhältnissen) übernehmen, die an diesen beiden Wochentagen im Freizeiteck anwesend sein wird. „Die FAV-Kraft wird nicht nur passiv anwesend sein, sondern als Info-Stelle aktiv sein.“ Eigene Angebote wird es vom Olof-Palme-Zentrum nicht geben. „Ich verstehe mich als Ermöglicher. Auch das OPZ war am Anfang leer, jetzt habe ich viele Nachfragen von aktiven Bürgern, denen Räume, technische Ausstattung und kleine Tipps bei ihren eigenen Zielen weiterhelfen.“

Wir vom Brunnenviertel e.V. freuen uns, in unser ehrenamtlichen Betreuung des Freizeitecks entlastet zu werden. Unsere eigenen Angebote werden weiterhin stattfinden – siehe Wochenplan. Außerdem hoffen wir insgeheim, dass der eine oder andere neue Nutzer des Freizeitecks auch den Brunnenviertel e.V. für sich entdeckt.

Finanziell überhaupt möglich gemacht hat die Kooperation das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße. Dem Quartiersrat, den Quartiersmanagern und allen anderen Beteiligten, die sich für dieses Projekt eingesetzt haben, danken wir herzlich.

Rückblick der BruGa

Die erste Brunnenviertel Gartenschau (BruGa) am Wochenenden war ein voller Erfolg! Viele Gartenstationen wurden gut besucht, ebenso das BrunnenGärten-Fest im OPZ.
„Dunja von der Gleim-Oase“ (stolz geadelt worden) ließ es sich nicht nehmen, eine kurze Dankesrede zu halten. Schließlich wäre ihre Idee, eine BruGA zu initiieren, ohne die Beteiligten nicht so großartig gelungen.

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Namenswettbewerb 1999

Foto: Sulamith Sallmann
Foto: Sulamith Sallmann

Im Jahr 1999 wurde ein Wettbewerb unter den Bewohnern des Kiezes ausgerufen, um dem Viertel einen Namen zu geben. Eine Jury aus Anwohnern und Vertretern von Institutionen hatten die Qual der Wahl.
Seit nunmehr fast 20 Jahren trägt der Kiez den Namen „Brunnenviertel“.

 

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