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Investor sucht Ideen der Bürger
Reden Sie mit! – Grafik: Quartier am Humboldthain

Erinnern Sie sich noch an die Hoffnungen, die mit Siemens-Nixdorf verbunden waren, als der Konzern Computer auf dem AEG-Gelände bauen wollte? Das war vor rund 30 Jahren. Nun gibt es wieder Hoffnungen und Zukunftserwartungen für das langgestreckte Haus mit den spiegelnden Kupferfenstern. Am besten zu sehen von der Gustav-Meyer-Allee aus. Die Quartier am Humboldthain GmbH mit Sitz in der Neuen Schönhauser Straße in Alt-Mitte will das Fabrikgelände umbauen und spricht dabei von einer offenen Projektentwicklung. „Gemeinsam mit Ihnen soll ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept entwickelt werden“, schreibt der Investor in einer Postwurfsendung, die Sie vielleicht in Ihrem Briefkasten gefunden haben.

Termin

Ihre Ideen können Sie vortragen am Donnerstag, 29. Juli, von 15.30 Uhr bis 20.30. In dieser Zeit gibt es zwei Blöcke. Einer startet um 16 Uhr, ein zweiter um 18.30 Uhr. Treffpunkt sind die Veranstaltungsräume Amplifier, die von der Voltastraße aus gut zu erreichen sind (offizielle Adresse Gustav-Meyer-Allee 25, Haus 12).

„Eine Teilnahme auch nur für einzelne Programmpunkte ist möglich“. Das Besondere: „Austauch und Diskussion zu Themen freier Wahl“. Wobei vermutlich nicht Anarchie und Wünsch-Dir-Was möglich sein wird:

Was heißt offen?

Auch wenn es offene Projektentwicklung heißt, ist nicht alles möglich. Der Investor erklärt, für welche Bereiche er Ideen erwartet.

1. Stichwort Durchwegungen. Als Industriefläche ist das ehemalige AEG-Gelände heute abgezäunt. Der Investor will das künftige Quartier öffnen. Welche Wegebeziehungen sind dabei sinnvoll?

2. Der Teilsatz „Öffentlichkeit, insbesondere von Nutzungen in den Erdgeschosszonen“ beschreibt die Suche nach Ideen für die Vermietung. Kita, Weinschule, Restaurant oder Aldi? Was wird gebraucht?

3. Anbindung an den Humboldthain. Sehr alte Stadtpläne zeigen, dass der Humboldthain sich früher auch südlich des Gustav-Meyer-Allee erstreckte. Die Villa des Gartenplaners Gustav Meyer befand sich zum Beispiel dort. Nun ist die Frage: Wie kann das neue Quartier mit dem Humbolthain verknüpft werden?

Über den Investor

Hinter dem Namen Quartier am Humboldthain GmbH steht die Coros. Das Immobilienunternehmen wurde vor fünf Jahren als Commdus gegründet. Selbstbeschreibung: „Wir bei Coros sind der Überzeugung, dass sich nachhaltige Stadtentwicklung und positive Wertentwicklung nicht ausschließen, sondern vielmehr gegenseitig bedingen.“ Die Webseite von Coros zählt unter Projekte das Quartier am Humbolthain als erstes – also wichtigstes? – Projekt auf.

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Würde uns wundern, wenn du auf diesen Linkbaum gelandet bist, ohne vorher bei Insta gewesen zu sein. Aber na gut, der Vollständigkeit halber.

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