Bürger entscheiden direkt?

Digitale Demokratie statt repräsentativer Demokratie? Foto: Andrei Schnell

Wirkt die EU altmodisch, weil vielleicht die repräsentative Demokratie als solche aus der Mode gekommen ist? „Heutzutage könnten wir alle, die Bürger – vernetzt wie wir sind – über unsere gemeinsamen Belange entscheiden.“ Sagt Georg Götz auf der Konferenz zur Zukunft Europas.

Was denkt ihr?

Dafür: Es gibt digitale Lösungen, damit Bürger auch in der Tagespolitik mitreden können. Komplexe Fragen an Experten herantragen, statt einmal gewählte Politiker ohne Fachwissen an alle Themen heranzulassen. Entscheidungen schneller revidieren.

Dagegen: Es gibt (noch) kein Land in der Welt mit einem solchen System. Digitale Netze sind anfällig für Manipulation.

Wir fragen, weil es in der Rubrik Demokratie in Europa zahlreiche Kommentare zu alternativen Regierungsformen gibt.

Vom 1. bis 9. Mai feiert Berlin die Europawoche. Das nehmen wir zum Anlass, über die Europäische Union nachzudenken und entdeckten die Konferenz zur Zukunft Europas. Dort kann jeder mitdiskutieren über Bildung, Gesundheit oder digitalen Wandel. Als Stadtteilverein, der für viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen steht, stürzen wir uns in das Thema „Faire Meinungsbildung, Austausch, Diskussion“ – kurz Demokratie.

Kommentiert gern auf futureu.europa.eu mit. Und schreibt außerdem auch uns eure Gedanken!