Wir wollen Gehör beim Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Abriss und Neubau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks? –
Foto: Mangan02/Wikimedia

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark liegt einerseits im Bezirk Pankow und könnte uns im Brunnenviertel egal sein. Einerseits. Andererseits wird ein künftiges Großstadion auch erhebliche Auswirkungen auf die benachbarten Kieze haben und damit auch auf das Brunnenviertel. In unserem Kiez sind an manch einem die Nachrichten zu den Vorbereitungen für das Großprojekt Abriss und Neubau des Stadions vielleicht vorbeigegangen. Auf Berlin.de informiert der Senator für Stadtentwicklung, was bei diesem Projekt mit „außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung“ geplant ist. Kernbotschaft: es geht um etwas Großes.

Der Brunnenviertel e.V. schließt sich den stadtpolitischen Vereinen im benachbarten Gleimviertel an. Die Freunde des Mauerparks und der Bürgerverein Gleimviertel haben sich zu Wort gemeldet und auf ungelöste Probleme in den Planungen hingewiesen.

Auch wir denken: Wir wollen mitreden, wenn es um die Auswirkungen des Projekts mit berlinweiter Strahlkraft geht. Folgen, die wir tragen müssen.

Wir schließen uns der Formulierung der Freunde des Mauerparks an: „Durch den Mangel an einer ernsthaften Anwohner-Beteiligung ist das Projekt auf eine schiefe Bahn geraten“. Wir wollen wie der Bürgerverein Gleimviertel, dass es einen Projektbeirat mit fünf Bänken/Fraktionen geben soll, in dem von Verwaltung über Sport bis Anwohner alle wirklich mitreden können, ohne dass durch abgesicherte Machtverhältnisse eine Pseudobeteiligung nur vorgegaukelt wird.

Wir wollen gehört werden!

Wir haben einen Brief an den Senat geschrieben mit der Botschaft: Wir befürchten „Verkehrs-Chaos bei künftigen Großveranstaltungen, da es keine Parkplätze gibt“. Wir müssten mit Luftverpestung sowie noch mehr Lärm und Müll leben.