Umfrage zum Cantianstadion

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark soll zum ersten inklusiven Sportpark Europas umgebaut werden. Inklusion geht weit über Barrierefreiheit hinaus und benötigt einen enormen Platzbedarf.

Der Staatssekretär für Sport will zusätzlich einen Bundesligaverein im Cantianstadion ansiedeln. Außerdem ist im Gespräch, zehn Massenveranstaltungen pro Jahr stattfinden lassen.

Bisherige Planung:

  • Inklusion, das heißt dreimal mehr Flächenverbrauch für neues Stadion bei gleicher Anzahl von Zuschauerplätzen
  • massive Baumfällungen
  • Kunstrasen, das heißt Bodenversiegelung (schädlich für Klima)
  • Bundesliga-Stadion mit mehr als 20.000 Zuschauern. Absehbare Probleme bei An- und Abfahrt der Zuschauenden (Verkehrs-Infarkt)

Siehe für weitere Informationen auch die Webseite www.jahnsportpark.de. Die Webseite wird vom Bürgerverein Gleimviertel e.V. betrieben.

Umfrage

Bist du damit einverstanden, …

… dass das Cantianstadion einfach abgerissen wird?

… dass ein Stadion gebaut wird, das dreimal so groß ist wie das jetzige?

… dass zusätzlich zu den Veranstaltungen in der Max-Schmeling-Halle und den zu erwartenden Bundesligaspielen weitere zehn Massenveranstaltungen pro Jahr zusätzlich stattfinden?

Wenn du entscheiden könntest, was würdest du dir wünschen für den Jahn-Sportpark?

Warum diese Umfrage

Warum diese Umfrage? Zur Zukunft des Cantianstadions und des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks wird es eine umfangreiche Bürger-Beteiligung geben. Drei Expertenteams sollen drei Szenarien untersuchen. In diese Beteiligung möchten wir das Stimmungsbild des Brunnenviertels einbringen.

Deshalb bitten wir dich um deine Meinung. Gehe zur Umfrage beim Dienstleister surveymonkey:

https://www.surveymonkey.de/r/GVMCLX7

Wir freuen uns auf eure Ansichten. Die letzte Frage („Wenn du entscheiden könntest, was würdest du dir für den Jahnsportpark wünschen?“) konnten wir nicht kostenlos bei surveymonkey eingeben. Um sie zu beantworten, schickt uns bitte eine Mail:

verein(at)brunnenviertel.de

Bürger entscheiden direkt?

Digitale Demokratie statt repräsentativer Demokratie? Foto: Andrei Schnell

Wirkt die EU altmodisch, weil vielleicht die repräsentative Demokratie als solche aus der Mode gekommen ist? „Heutzutage könnten wir alle, die Bürger – vernetzt wie wir sind – über unsere gemeinsamen Belange entscheiden.“ Sagt Georg Götz auf der Konferenz zur Zukunft Europas.

Was denkt ihr?

Dafür: Es gibt digitale Lösungen, damit Bürger auch in der Tagespolitik mitreden können. Komplexe Fragen an Experten herantragen, statt einmal gewählte Politiker ohne Fachwissen an alle Themen heranzulassen. Entscheidungen schneller revidieren.

Dagegen: Es gibt (noch) kein Land in der Welt mit einem solchen System. Digitale Netze sind anfällig für Manipulation.

Wir fragen, weil es in der Rubrik Demokratie in Europa zahlreiche Kommentare zu alternativen Regierungsformen gibt.

Vom 1. bis 9. Mai feiert Berlin die Europawoche. Das nehmen wir zum Anlass, über die Europäische Union nachzudenken und entdeckten die Konferenz zur Zukunft Europas. Dort kann jeder mitdiskutieren über Bildung, Gesundheit oder digitalen Wandel. Als Stadtteilverein, der für viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen steht, stürzen wir uns in das Thema „Faire Meinungsbildung, Austausch, Diskussion“ – kurz Demokratie.

Kommentiert gern auf futureu.europa.eu mit. Und schreibt außerdem auch uns eure Gedanken!

Wählen ab 16?

Europawahl
In Europa ab 16 Jahren wählen? Foto: Andrei Schnell

Gerade mal 16 Jahre alt geworden und schon in Europa mitwählen? In der digitalen Konferenz zur Zukunft Europas ist das Wahlrecht ab 16 Jahren eine der häufig diskutierten Fragen. Was denkst du? Welches Argument wiegt schwerer?

Dafür: Nicht wenige beginnen mit 16 eine Ausbildung und nehmen damit am richtigen Leben nach der Schule teil. Die Belange von Jugendlichen würden in der Politik eine stärkere Rolle spielen. Auch junge Menschen interessieren sich für Politik.

Dagegen: Das Wissen, mit Handlungen Verantwortung zu übernehmen, muss sich erst entwickeln. Junge Menschen lassen sich leichter manipulieren. Mit 16 versteht man Politik noch nicht.

Wir fragen, weil es in der Rubrik Demokratie in Europa zahlreiche Kommentare zum Wahlalter gibt.

Vom 1. bis 9. Mai feiert Berlin die Europawoche. Das nehmen wir zum Anlass, über die Europäische Union nachzudenken und entdeckten die Konferenz zur Zukunft Europas. Dort kann jeder mitdiskutieren über Bildung, Gesundheit oder digitalen Wandel. Als Stadtteilverein, der für viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen steht, stürzen wir uns in das Thema „Faire Meinungsbildung, Austausch, Diskussion“ – kurz Demokratie.

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Ein Feiertag für Europa?

Bei der digitalen Konferenz zur Zukunft Europas mitdiskutieren:
Wie soll Europa regiert werden? Foto: Andrei Schnell

Wäre das eine Idee? Der 9. Mai soll europaweiter Feiertag werden. Das könnte ein Tag sein, um Zeit für Kultur zu haben – zum Beispiel als ein Tag der Museen. Oder andere Kulturdinge. Freier Eintritt? Reduzierter Eintritt?

Der Tag könnte auch als fester Wahltag dienen, wenn es sich um ein Wahljahr handelt.

Oder ist ein Europafeiertag zwar eine gute Idee, aber der Monat Mai dafür schlecht geeignet, weil es schon den 1. Mai gibt und in vielen Ländern weitere Feiertage?

Was denkt ihr?

Wir fragen, weil es in der Rubrik Demokratie in Europa zahlreiche Kommentare zur Frage „9. Mai als öffentlicher Feiertag“ gibt.

Vom 1. bis 9. Mai feiert Berlin die Europawoche. Das nehmen wir zum Anlass, über die Europäische Union nachzudenken und entdeckten die Konferenz zur Zukunft Europas. Dort kann jeder mitdiskutieren über Bildung, Gesundheit oder digitalen Wandel. Als Stadtteilverein, der für viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen steht, stürzen wir uns in das Thema „Faire Meinungsbildung, Austausch, Diskussion“ – kurz Demokratie.

Kommentiert gern auf futureu.europa.eu mit. Und schreibt außerdem auch uns eure Gedanken!

Wie soll Europa regiert werden?

Europafahne
Bei der digitalen Konferenz zur Zukunft Europas mitdiskutieren:
Wie soll Europa regiert werden? Foto: Andrei Schnell

Vom 1. bis 9. Mai feiert Berlin die Europawoche. Das nehmen wir zum Anlass, über die Europäische Union nachzudenken und entdeckten die Konferenz zur Zukunft Europas. Dort kann jeder mitdiskutieren über Bildung, Gesundheit oder digitalen Wandel. Als Stadtteilverein, der für viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen steht, stürzen wir uns in das Thema „Faire Meinungsbildung, Austausch, Diskussion“ – kurz Demokratie.

In der Rubrik Demokratie in Europa gibt es zahlreiche Kommentare zur Frage „Reform der EU-Wahlen und Institutionen“. Was denkt ihr?

Diese Fragen werden gerade diskutiert

Eine Person gleich eine Stimme oder ein Land gleich eine Stimme?

Ein einzelnes Parlament oder Parlament plus Ländervertretung oder drei Kammern?

Wählen ab 16 erlauben oder bei Wählen ab 18 bleiben?

Parteien des eigenen Landes wählen oder europaweite Parteien wählen?

Regierungschef oder Kommissionspräsident? Und diesen direkt wählen lassen oder vom Parlament wählen lassen oder von den Ländern?

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Frauen wollen gutes Geld

Wir wollten zum Frauentag wissen: Was wollt ihr noch? Unsere Umfrage mit 36 Teilnehmer (davon 32 Frauen, ein Mann und drei ohne Angabe) zeigt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit steht für Frauen als wichtigste Forderung an erster Stelle. Und zwar weit vor anderen Forderungen.

Verteilung der Antworten auf die Frage: Welche der aktuellen diskutierten Forderungen ist dir wichtig?

Auffällig ist, dass Sprachfragen fast keine Rolle spielen. Bei den Antworten musste sich entschieden werden, es konnte nur ein Kreuz gesetzt werden. So vor die Wahl gestellt, rangiert das * oder das berühmte „Liebe Berlinerinnen und Berliner“ abgeschlagen weit hinten. Zudem sind unter den Teilnehmerinnen der Umfrage zahlreiche Frauen, die vom Verein per WhatsApp und E-Mail angesprochen wurden – repräsentativ ist das Ergebnis nicht.

Die Frauen, die mitgemacht haben, sind nicht undankbar. Ihnen ist bewusst, dass für die Gleichberechtigung bereits viel geschafft wurde. Eine deutliche Mehrheit sagt, dass die Aussage, es wurde viel erreicht, eher stimmt oder ganz stimmt:

Verteilung der Antworten auf die Frage, ob für Gleichberechtigung schon viel erreicht wurde.

Aber ebenso klar: Es muss bei der Gleichberechtigung noch viel geschehen:

Verteilung der Antworten auf die Frage, ob noch viel zu tun ist.

Ein unklares Bild ergibt sich bei der Frage, ob der Feiertag, den Berlin vor drei Jahren einführte, eine gute Sache für Frauen ist. Die Antwort „unentschlossen“ überwiegt. (Vielleicht können Aktionen wie unsere Umfrage am „Weiß nicht“ etwas ändern. Der 8. März war uns Anlass, über Gleichberechtigung zu reden und das hätten wir ohne diesen besonderen Tag nicht gemacht.)

Einige Teilnehmerinnen nutzten das freie Kommentarfeld. Drei von elf Kommentaren beschäftigten sich mit gleicher Bezahlung (in der Pflege, in der Verteilung von Regierungsämtern, allgemein). Eine praktische Stoßrichtung hat auch der Kommentar, dass „Frauen die Vernetzung fehlt“, während Männer über Vereine verfügen „in denen Macht zuhause ist“. Etwas nachdenken erfordern Kommentare wie „autofreie Stadt“ und „Schweigen soll als Ablehnung verstanden werden“. Doch man kann darauf kommen, was gemeint ist. Aufklärung erbitten wir zur Bemerkung „Intersektionalität als Regierungsparadigma“.

Daten zur Umfrage

Natürlich ist die Umfrage nicht repräsentativ. Zur Einordnung hier die stratistischen Angaben: 19 der 36 Menschen, die mitgestimmt haben, gaben als Alter 40 bis 60 Jahre an. Es folgten zehn im Alter von 20 bis 40 und sechs sind über 60 Jahre.

Die Postleitzahl 13355 (Brunnenviertel) gaben 13 Personen an. Zehn gaben die Postleitzahl 10437 und 10439 (beide rund um das Gleimviertel östlich des Mauerparks) an. Neun Personen trugen Weddinger Postleitzahlen ein. Die verbleibenden vier Postleitzahlen verteilen sich auf Berlin und Brandenburg.

Die überwältigende Mehrheit sind Teilnehmerinnen: 32. Es folgen drei Personen ohne Geschlechtsangabe und ein Mann.

Was wollt ihr noch, Frauen?

Gleichheit

Artikel 3 Satz 2 des Grundgesetzes heißt im Wortlaut: „(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Der erste Satz mit „sind“ ist Urfassung des Grundgesetzes von 1949, der Nachsatz mit der Förderung der Gleichberechtigung folgte erst 1994. Und heute, im Jahr 2021? Wie steht es mit der Gleichberechtigung? Was fehlt, wo hakt es, wie könnte es gleicher gehen? Liebe Frauen, im Brunnenviertel und im ehemaligen Wedding, macht anonym mit bei unserer Umfrage! Klicke auf den Link und beantworte sieben Minifragen.

https://www.surveymonkey.de/r/R5BFWGV

Im kostenlosen Pakte von surveymonkey ist ein freies Kommentarfeld nicht enthalten. Schreibt uns aber gern E-Mail oder Kommentar, was noch fehlt, was ihr beschließen würdet, wenn ihr Bundeskanzlerin oder Regierende Bürgermeisterin wärt.

Umfrage zur Wissensbörse

Umfrage zur Wissensbörse für Vorträge und Workshops

Die Wissensbörse startet in die nächste Etappe. Zwischen September und Dezember 2017 wollen wir wieder Wissen austauschen und gemeinsam lernen.

An welchen der folgenden Themen hast Du Interesse und welche möchtest Du selbst gern vorschlagen? Du kannst uns gerne eine Email schreiben oder uns persönlich ansprechen.

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