Kiezfest im Brunnenviertel

Kiezfest

Das Brunnenviertel feiert sich selbst. Wir organisieren für den Kiez am Sonnabend, 18. September, ein Fest. Auf der Bühne gibt es Musikprogramm, vor der Bühne gibt es Foodcorner, Stände mit Einrichtungen aus dem Stadtteil und einen Flohmarkt.

Ort: Vinetaplatz

Uhrzeit: 13 bis 18 Uhr

Programm auf der Bühne: Live Musik, Türkische Folklore, Perkussion, Folk, Poetry, Beatbox. Auszug aus Angeboten an den Ständen: Handyberatung, Bewegungsangebote mit der Kiez-Sportlotsin.

Jahnsportpark 3. öffentliche Werkstatt

Nachdem alle Teams die Meinung der Öffentlichkeit sowie der Expert*innen eingeholt haben, werden sie am Donnerstag, den 9. September in der dritten öffentlichen Werkstatt ihre gereiften Entwürfe vorstellen.

Bereits ab 16.00 Uhr können Sie sich vor Ort die Entwürfe der Planungsteams ansehen. Zwischen 16.30 und 17.30 Uhr haben Sie außerdem die Möglichkeit, das alte Cantianstadion zu besuchen.

Bitte beachten Sie nachfolgenden Anmeldehinweis.

Anmeldung: 
Eine Teilnahme an der Veranstaltung, der Entwurfseinsicht sowie an der Stadionbesichtigung ist nur nach vorheriger Anmeldung und mit tagesaktuellem Negativtest oder vollständigem Impf- bzw. Genesenennachweis möglich.  Da die Gesamt-Teilnehmendenzahl begrenzt ist, melden Sie sich bitte unbedingt bis spätestens 06.09.2021 unter Berlin.de an.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um live dabei zu sein und mitzureden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Jahnsportpark vor Ort

Die nächste öffentliche Werkstatt findet direkt vor Ort statt, und zwar am 11.08. um 18 Uhr auf dem Parkplatz an der Eberswalder Straße.

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung und mit Negativtest möglich.

Bitte melden Sie sich online an:

Hier können Sie die drei Entwürfe online kommentieren:

Städtebauliches Werkstattverfahren zur Weiterentwicklung des Jahnsportparks — meinBerlin

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Anno erzählt zeigt „Putte muss bleiben“

Wiederentdeckt: Politische Film- und Videoarbeiten der 1970er Jahre

Geschichtscafé von Anno erzählt zeigt zwei Filme zu stadt- und sozialpolitischen Auseinandersetzungen in West-Berlin

Anno erzählt zeigt am 16. August zwei filmische Werke der 1970er Jahre, die eng mit stadt- und sozialpolitischen Kämpfen verbunden sind: „Mietersolidarität‟ von Max Willutzki und Gerd Conradts „Putte muss bleiben‟. Der Filmkurator Florian Wüst ordnet zunächst die Bedeutung der Filme ein. Nach der Vorführung beantwortet Filmemacher Gerd Conradt die Fragen des Publikums. Einlass ist ab 20 Uhr im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße 28. Der Eintritt ist frei.

„Beide Filme sind Beispiele für die Ansätze sowohl der politischen Filmarbeit als auch der Mitte der 1970er Jahre aufkommenden videoaktivistischen Bewegung, um eine kritische Gegenöffentlichkeit herzustellen‟, sagt Filmkurator Florian Wüst. Der von den neuen medialen Mitteln unterstützte Widerstand gegen die Sanierungspolitik des Senats fhabe spätestens in den 1980er Jahren zur Umorientierung hin zu einer behutsameren Stadterneuerung geführt.

Max Willutzkis 13-minütiger, auf 16 Millimeter entstandene Kurzfilm „Mietersolidarität‟ (1970)verfolgt, wie einer siebenköpfigen Familie im Märkischen Viertel die Zwangsräumung droht und wie diese verhindert wird. Viele der Bewohner*innen des historischen Brunnenviertels wurden damals im Rahmen der städtebaulichen Sanierung des südlichen Weddings in das Märkische Viertel umgesetzt. Anlass für „Putte muss bleiben‟ (1974, 37 min) war die Räumung und der Abriss des Kinder- und Jugendzentrums Putte in der Rügener Straße 20. Die nahegelegene Putbusser Straße stand Pate für den Namen Putte. Der heutige Jugendklub Putte-Remise in der Biesentaler Straße 7 im Soldiner Kiez ist ein direkter Nachfolger der alten Putte. Die alte Putte, die auch als Wohngemeinschaft, Schülerladen und Hobbyraum diente, war eines der ersten besetzten Häuser in West-Berlin. Der mit dem neuen Medium Video produziete Film wurde von einer Seminargruppe des Instituts für Theaterwissenschaften der FU Berlin um den damals 33-jährigen Lehrbeauftragten Gerd Conradt gedreht. „Putte muss bleiben‟ zeigt den Kampf der betroffenen Weddinger Jugendlichen um den Erhalt ihres Hausprojekts. Die Filmgruppe nahm die Wohn- und Lebensverhältnisse im Brunnenviertel vor dessen Sanierung auf. Sie führte Interviews mit allen Beteiligten und dokumentierte die Demonstrationen gegen den Abriss. Der Widerstand stieß damals auf breite Unterstützung im Stadtteil, blieb aber letztlich erfolglos. Ebenfalls festgehalten ist das nicht eingehaltene offizielle Versprechen, an gleicher Stelle eine neue Einrichtung für Jugend- und Kinderarbeit zu bauen. Der heutige Jugendklub Olof-Palme-Zentrum wurde erst Ende der 1980er Jahre gegründet und bezog zunächst eine leere Etage eines ehemaligen Kaufhauses in der Stralsunder Straße.

Doppelkopf: Gleim-Oase und Sand

Doppelkopf am 19. Mai mit Dunja Berndt und Beate Chudowa. Foto: Andrei Schnell
Beate Chudowa beleuchtet das Thema Sand und warum der Abbau für die Betonherstellung problematisch für unseren Planeten ist.
Dunja Berndt wirft anlässlich der neuen Engagierten einen Rückblick auf die alte Patenschaftisinitiative Gleim-Oase.

Termin: 19. Mai, Mittwoch, 18 bis 20 Uhr. Ort: im digitalen Raum.

Organisatorisches

Link zum Treffen:
https://zoom.us/j/97449403040?pwd=ZjBBTnM5QjIxVFRSNFVhS3Q2cXBuUT09
Meeting-ID: 974 4940 3040

Starthilfe für ZOOM gibt es bei einer PC-/ Smartphone-Sprechstunde,
die montags und freitags jeweils von 13 Uhr bis 16 Uhr stattfindet.

Über Doppelkopf

Wir wissen, Doppelkopf ist auch ein Kartenspiel. Wir verstehen darunter eine Reihe, bei der zwei Menschen ihr Hobby oder ihr Wissen den anderen Gästen vorstellen. Die zwei können vorlesen, vortragen, vorstellen, zeigen, präsentieren, erklären. Das Publikum kann Fragen stellen, diskutieren.

Pro Thema stehen ca. 15 – 20 Minuten plus anschließender Austauschmöglichkeit zu Verfügung.

Wenn du ein Thema, ein Hobby, ein Projekt vorstellen möchtest: melde dich unter verein[at]brunnenviertel.de!

Wer etwas zum nächsten Doppelkopf beitragen möchte meldet sich bitte bis zum 28.05.
Ein Techniktest kann gerne nach Absprache im Vorfeld gemacht werden.
Doppelkopf findet an jedem 3. Mittwoch im Monat statt.

Doppelkopf mit Historischem und Mauerpark

Der digitale „Doppelkopf ohne Karten“ unter dem Motto zwei Nachbarn, zwei Themen Menschen geht am 21. April um 18 Uhr in die dritte Runde. Dieses Mal zeigt Andrei Schnell historische Postkarten aus dem Brunnenviertel und Hartmut Bräunlich hat Fotos vom wilden Mauerpark mitgebracht.
Andrei Schnell leitet mit Sulamith Sallmann das Geschichtsprojekt Anno Erzählt. Für Doppelkopf öffnet er das Archiv des Projekts und zeigt rund hundert Jahre alte Ansichten des Brunnenviertels. „Es wird nicht immer leicht sein, die Fotos einer Straße zuzuordnen“, verspricht Andrei Schnell und damit überraschende Blicke. (Infos zum Projekt unter www.annoerzaehlt.com)