Hilfe für Flüchtlinge

Die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die in großer Anzahl vor allem am Berliner Hauptbahnhof ankommen, benötigen unsere Unterstützung. Benötigt werden vor allem Geld- und Sachspenden, jedoch auch Unterbringungsmöglichkeiten.

Näheres lesen Sie im WeddingWeiser:

https://weddingweiser.de/ukraine-hilfe-wedding/?fbclid=IwAR2m_mmrol6biQ8RFiDKLiyt-pyr6WdWLGqUTj-Pu9g4PzoU8wvbUXgFMsk

„Ebru Schaefer sammelt in einer neuen Aktion Geldspenden, um Übernachtungen für geflüchtete Ukrainer:innen in einem Hostel im Wedding zu ermöglichen. Ein Schlafplatz für eine Nacht kostet in der Unterkunft 20,50 Euro pro Person (inklusive Frühstück). Wer eine Schlafplatz-Patenschaft übernehmen will, kann an den Verein der internationalen Freundschaft und Solidarität e.V. überweisen. (IBAN: DE30 1001 0010 0656 3151 07, BIC: PBNKDEFF, Verwendungszweck “Soforthilfe für Hostelschlafplätze”.“

Jahnsportpark Wettbewerbsverfahren

Am 3. März tagte die Projektgruppe zur Qualifizierung des Jahnsportparks mal wieder. Vertreter:innen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen haben erläutert, was genau mit dem Neubau des Cantianstadions gemeint ist: identitätsstiftende Merkmale sollen erhalten bleiben. Dies ist allerdings bisher noch völlig schwammig formuliert.

Warum der Affront der neu gewählten Sportsenatorin in ihrer Presseerklärung erfolgte, wurde nicht erklärt. Die anwesenden Sportfunktionäre waren auch „auf Krawall gebürstet“, nachdem sich die Stimmung zum Ende des Partizipationsverfahrens einigermaßen beruhigt hatte.

Der Auftakt zum Wettbewerbsverfahren erfolgt am 21.03. um 18 Uhr online:

https://jahnsportpark-fuer-alle.berlin.de/aktuelles/auftaktveranstaltung-zum-wettbewerbsverfahren/

Bitte melden Sie sich online an.

fürs Brunnenviertel

fürs Brunnenviertel
Einladung zum Auftakt des Projekts „fürs Brunnenviertel“. Grafik: E. Leandro

Projekt für Veranstaltungen und Begegnungen im Brunnenviertel

Der Stadtteilverein Brunnenviertel e.V. startet dieses Jahr das Projekt „fürs Brunnenviertel“. Mit einer Laufzeit von drei Jahren und vielen Veranstaltungen und Begegnungsangeboten für das Viertel will das Projekt die Bewohner*innen, Akteure, Initiativen und Interessierte aktivieren und vernetzen.
In einer Auftaktveranstaltung wollen wir unser Vorhaben vorstellen. 
Dazu laden wir Sie herzlichst ein. 
Die Auftaktveranstaltung findet online am 10.03.2022  von 15:00 – 16:30 statt.
Den Link schicken wir gesondert noch zu. Wir bitten um eine Anmeldebestätigung bis zum 07.03.2022. 

Baumfällungen Swinemünder

Vor einigen Tagen haben wir gegen die Baumfällungen auf der Swinemünder Straße protestiert. Wir haben einen offenen Brief an die zuständige Stadträtin Dr. Almut Neumann geschrieben (siehe unseren Beitrag). Lokale Medien wie der Weddingweiser haben das Thema aufgegriffen. Auch das Magazin für unseren Kiez, brunnen, hat auf seinem Blog etwas dazu geschrieben. Nun antwortet uns die Stadträtin. Wir veröffentlichen den Brief an dieser Stelle. Wie es sich für einen Stadtteilverein gehört, bleiben wir kritisch und sehen manches anders. Wir werden uns weiter konstruktiv für unser Herzensanliegen Swinemünder Straße einsetzen.

Bürgerbeteiligung ???

„Vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit, dem Raumprogramm, der städtebaulichen Rahmenbedingungen und den besonderen Anforderungen an ein Inklusionsportstandort hat das Lenkungsgremium entschieden, das Stadion unter Einbeziehung der wesentlichen identitätsstiftenden Merkmale des Jahnsportparks neu zu bauen.“

Quelle: 
https://www.berlin.de/sen/inneres/presse/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung.1179481.php

Diese Pressemitteilung zum Jahnsportpark von Sportsenatorin Iris Spranger hat uns einigermaßen überrascht.

Der neu gewählte Senat hat also entschieden, das umfangreiche Bürger-Beteiligungs-Verfahren des vorigen Jahres ad absurdum zu führen, indem er von oben herab einfach anders entscheidet.

Den Multiplikator:innen, die unendlich viel Zeit und Energie in dieses Verfahren investiert haben, fehlen die Worte.

Die Bürgerinitiative hat bereits reagiert:
https://www.jahnsportpark.de/2022/02/klimaschutz-nicht-jetzt-nicht-hier-nicht-mit-der-spd/

Fermentieren statt wegwerfen

rote Bete nach einer Woche Fermentierung

Am 3. Februar hab ich am Fermentierungs-Workshop des Vereins Restlos Glücklich teilgenommen. Kohl und rote Bete, Gewürze und Gläser wurden zur Verfügung gestellt. Sowohl Schraub- als auch Bügelgläser sind möglich.

Ich war überrascht, dass Fermentieren so einfach ist. Benötigt werden eigentlich nur (abgekochtes) Wasser und Salz. Gewürze und Kräuter können nach Belieben zur Verfeinerung des Geschmackes hinzugefügt werden.

Wichtig ist jedoch Hygiene: Glas und Deckel müssen sterilisiert werden, z.B. im Backofen oder in kochendem Wasser.

Außerdem muss das zu fermentierende Gemüse völlig von der Lake bedeckt sein. Kontakt mit Sauerstoff würde zu Fäulnis führen.

Nach einer Woche hab ich mein Experiment probiert und bin vom Geschmack bereits begeistert: restlos glücklich.

RESTLOS GLÜCKLICH e.V.
findet ihr auf facebook und instagram

Baumfällungen in der Swinemünder

In der nördlichen Swinemünder Straße soll ein Radweg angelegt werden. Das finden wir sehr löblich. Dem sollen fast alle Bäume geopfert werden. Das geht überhaupt nicht, sagen wir.

Den folgenden Brief haben wir an Politiker:innen und Umweltverbände geschickt:

Wir protestieren auf das schärfste und erwarten eine Rücknahme dieser Aktion.

In der Swinemünder Straße sollen zwischen Rügener und Ramlerstraße 10 von 12 Bäumen gefällt werden, von denen die ältesten 100 Jahre alt sind.

Davon war in der sogenannten Beteiligung 3/2018 nie die Rede und wir konnten somit darauf auch nicht reagieren bzw. rechtzeitig Einspruch erheben.

Wie schon bei anderen Bauvorhaben erweckt es den Eindruck, dass wertvolle Bäume der Baufreiheit zum Opfer fallen sollen. Wo sind die Gutachten, dass alle Bäume morsch sind?

Auch die geplante Nachpflanzung von lediglich 4 Bäumen ist nicht akzeptabel. Damit verschlechtert sich das Kiezklima weiter. In den vergangenen Jahren wurden bereits zahlreiche alte Bäume im Brunnenviertel gefällt und nur wenige nachgepflanzt. Gerade im Innenstadtbereich ist das nicht akzeptabel, uns fehlen immer mehr natürliche „Luftreiniger“.

Wir sind ausdrücklich dafür, dass die Kreuzung an der Swinemünder Brücke übersichtlich und verkehrsfreundlich gestaltet wird.

Wir sind auch für Radfahrer und Radwege. Wir sind aber gegen diese Lösung, die Straße mit Bitumen zu versehen. Das erhitzt nachweislich weiter das Gebiet.

Zwischen Bauplanung und Bauausführung liegen mehrere Jahre. Inzwischen ist man bei der Klimapolitik an einem anderen Stand als zur Zeit der Planung. Das muss berücksichtigt werden. Die genannten Maßnahmen können nicht – wie in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts üblich – mit Kahlschlag und Bodenversiegelung zu Lasten von Natur, Umwelt und Klima ausgeführt werden. Diese Zeiten sind lange vorbei. Heutzutage müssen kreative Lösungen gefunden und umgesetzt werden.

Rücken Sie von den Baumfällungen ab und finden Sie akzeptable Lösungen. Diese erwarten wir von den von uns gewählten Politiker:innen.

BÜRGER:INNEN WEHRT EUCH GEGEN DIESE BAUMFÄLLUNGEN !!!

Lasst nicht zu, dass gesunde Bäume einfach abgeholzt werden.

Online-Kochkurs mit RestlosGlücklich

Am 3. Februar zeigt RestlosGlücklich, wie man in der eigenen Küche fermentiert. Fermentieren ist ein alte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen. Es hat auch etwas mit Gärung zu tun. Aber keine Angst, hier wird niemand betrunken gemacht. Was RestlosGlücklich macht, ist zum Beispiel Sauerkraut.

Fermentierte Salate im Einweg-Glas. Foto: RestlosGlücklich

„Wir werden ganz klassisch Weißkohl zu Sauerkraut verwandeln und uns noch ein weiteres Gemüse vornehmen. Lass dich überraschen!“, sagen die Mitstreiter von RestlosGlücklich.

Zutaten und Einmachgläser gibt es kostenlos beim Quartiersmanagement
in der Swinemünder Straße 64 am 2. Februar zwischen 14:00 und 17:00 und am 3. Februar ab 9:00 Uhr bis zum Start des Workshops.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung per E-Maill: unsere.kueche[at]restlos-gluecklich.berlin.

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