Doppelkopf: Gleim-Oase und Sand

Doppelkopf am 19. Mai mit Dunja Berndt und Beate Chudowa. Foto: Andrei Schnell
Beate Chudowa beleuchtet das Thema Sand und warum der Abbau für die Betonherstellung problematisch für unseren Planeten ist.
Dunja Berndt wirft anlässlich der neuen Engagierten einen Rückblick auf die alte Patenschaftisinitiative Gleim-Oase.

Termin: 19. Mai, Mittwoch, 18 bis 20 Uhr. Ort: im digitalen Raum.

Organisatorisches

Link zum Treffen:
https://zoom.us/j/97449403040?pwd=ZjBBTnM5QjIxVFRSNFVhS3Q2cXBuUT09
Meeting-ID: 974 4940 3040

Starthilfe für ZOOM gibt es bei einer PC-/ Smartphone-Sprechstunde,
die montags und freitags jeweils von 13 Uhr bis 16 Uhr stattfindet.

Über Doppelkopf

Wir wissen, Doppelkopf ist auch ein Kartenspiel. Wir verstehen darunter eine Reihe, bei der zwei Menschen ihr Hobby oder ihr Wissen den anderen Gästen vorstellen. Die zwei können vorlesen, vortragen, vorstellen, zeigen, präsentieren, erklären. Das Publikum kann Fragen stellen, diskutieren.

Pro Thema stehen ca. 15 – 20 Minuten plus anschließender Austauschmöglichkeit zu Verfügung.

Wenn du ein Thema, ein Hobby, ein Projekt vorstellen möchtest: melde dich unter verein[at]brunnenviertel.de!

Wer etwas zum nächsten Doppelkopf beitragen möchte meldet sich bitte bis zum 28.05.
Ein Techniktest kann gerne nach Absprache im Vorfeld gemacht werden.
Doppelkopf findet an jedem 3. Mittwoch im Monat statt.

Zweiter Workshop zum Mauerpark

Nach A kommt B. Am 11. Mai findet ein zweiter Workshop zur Sanierung des alten Mauerparks statt. Von 18 bis 21 Uhr lädt die Grün Berlin Stiftung zu einer Online-Veranstaltung ein (siehe Flyer). Vorgestellt und diskutiert werden Ideen zur Instandsetzung – im Amtsdeutsch Qualifizierung alter Mauerpark. Konkret geht es bei diesem Termin um die Wiesen, den Hang, das Amphitheater und den Hundeauslauf.

Anmeldung zur Webkonferenz ist nur über service[at]gruen-berlin.de möglich.

Qualifikation
Einladung zum zweiten Workshop Qualifikation alter Mauerpark. Grafik: Grün Berlin
Anmeldung zum Workshop auf www.gruen-berlin.de. Grafik: Grün Berlin

Bürger entscheiden direkt?

Digitale Demokratie statt repräsentativer Demokratie? Foto: Andrei Schnell

Wirkt die EU altmodisch, weil vielleicht die repräsentative Demokratie als solche aus der Mode gekommen ist? „Heutzutage könnten wir alle, die Bürger – vernetzt wie wir sind – über unsere gemeinsamen Belange entscheiden.“ Sagt Georg Götz auf der Konferenz zur Zukunft Europas.

Was denkt ihr?

Dafür: Es gibt digitale Lösungen, damit Bürger auch in der Tagespolitik mitreden können. Komplexe Fragen an Experten herantragen, statt einmal gewählte Politiker ohne Fachwissen an alle Themen heranzulassen. Entscheidungen schneller revidieren.

Dagegen: Es gibt (noch) kein Land in der Welt mit einem solchen System. Digitale Netze sind anfällig für Manipulation.

Wir fragen, weil es in der Rubrik Demokratie in Europa zahlreiche Kommentare zu alternativen Regierungsformen gibt.

Vom 1. bis 9. Mai feiert Berlin die Europawoche. Das nehmen wir zum Anlass, über die Europäische Union nachzudenken und entdeckten die Konferenz zur Zukunft Europas. Dort kann jeder mitdiskutieren über Bildung, Gesundheit oder digitalen Wandel. Als Stadtteilverein, der für viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen steht, stürzen wir uns in das Thema „Faire Meinungsbildung, Austausch, Diskussion“ – kurz Demokratie.

Kommentiert gern auf futureu.europa.eu mit. Und schreibt außerdem auch uns eure Gedanken!

Wählen ab 16?

Europawahl
In Europa ab 16 Jahren wählen? Foto: Andrei Schnell

Gerade mal 16 Jahre alt geworden und schon in Europa mitwählen? In der digitalen Konferenz zur Zukunft Europas ist das Wahlrecht ab 16 Jahren eine der häufig diskutierten Fragen. Was denkst du? Welches Argument wiegt schwerer?

Dafür: Nicht wenige beginnen mit 16 eine Ausbildung und nehmen damit am richtigen Leben nach der Schule teil. Die Belange von Jugendlichen würden in der Politik eine stärkere Rolle spielen. Auch junge Menschen interessieren sich für Politik.

Dagegen: Das Wissen, mit Handlungen Verantwortung zu übernehmen, muss sich erst entwickeln. Junge Menschen lassen sich leichter manipulieren. Mit 16 versteht man Politik noch nicht.

Wir fragen, weil es in der Rubrik Demokratie in Europa zahlreiche Kommentare zum Wahlalter gibt.

Vom 1. bis 9. Mai feiert Berlin die Europawoche. Das nehmen wir zum Anlass, über die Europäische Union nachzudenken und entdeckten die Konferenz zur Zukunft Europas. Dort kann jeder mitdiskutieren über Bildung, Gesundheit oder digitalen Wandel. Als Stadtteilverein, der für viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen steht, stürzen wir uns in das Thema „Faire Meinungsbildung, Austausch, Diskussion“ – kurz Demokratie.

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Ein Feiertag für Europa?

Bei der digitalen Konferenz zur Zukunft Europas mitdiskutieren:
Wie soll Europa regiert werden? Foto: Andrei Schnell

Wäre das eine Idee? Der 9. Mai soll europaweiter Feiertag werden. Das könnte ein Tag sein, um Zeit für Kultur zu haben – zum Beispiel als ein Tag der Museen. Oder andere Kulturdinge. Freier Eintritt? Reduzierter Eintritt?

Der Tag könnte auch als fester Wahltag dienen, wenn es sich um ein Wahljahr handelt.

Oder ist ein Europafeiertag zwar eine gute Idee, aber der Monat Mai dafür schlecht geeignet, weil es schon den 1. Mai gibt und in vielen Ländern weitere Feiertage?

Was denkt ihr?

Wir fragen, weil es in der Rubrik Demokratie in Europa zahlreiche Kommentare zur Frage „9. Mai als öffentlicher Feiertag“ gibt.

Vom 1. bis 9. Mai feiert Berlin die Europawoche. Das nehmen wir zum Anlass, über die Europäische Union nachzudenken und entdeckten die Konferenz zur Zukunft Europas. Dort kann jeder mitdiskutieren über Bildung, Gesundheit oder digitalen Wandel. Als Stadtteilverein, der für viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen steht, stürzen wir uns in das Thema „Faire Meinungsbildung, Austausch, Diskussion“ – kurz Demokratie.

Kommentiert gern auf futureu.europa.eu mit. Und schreibt außerdem auch uns eure Gedanken!

Wie soll Europa regiert werden?

Europafahne
Bei der digitalen Konferenz zur Zukunft Europas mitdiskutieren:
Wie soll Europa regiert werden? Foto: Andrei Schnell

Vom 1. bis 9. Mai feiert Berlin die Europawoche. Das nehmen wir zum Anlass, über die Europäische Union nachzudenken und entdeckten die Konferenz zur Zukunft Europas. Dort kann jeder mitdiskutieren über Bildung, Gesundheit oder digitalen Wandel. Als Stadtteilverein, der für viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen steht, stürzen wir uns in das Thema „Faire Meinungsbildung, Austausch, Diskussion“ – kurz Demokratie.

In der Rubrik Demokratie in Europa gibt es zahlreiche Kommentare zur Frage „Reform der EU-Wahlen und Institutionen“. Was denkt ihr?

Diese Fragen werden gerade diskutiert

Eine Person gleich eine Stimme oder ein Land gleich eine Stimme?

Ein einzelnes Parlament oder Parlament plus Ländervertretung oder drei Kammern?

Wählen ab 16 erlauben oder bei Wählen ab 18 bleiben?

Parteien des eigenen Landes wählen oder europaweite Parteien wählen?

Regierungschef oder Kommissionspräsident? Und diesen direkt wählen lassen oder vom Parlament wählen lassen oder von den Ländern?

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Stimme geben

Stimme Stimmlose

Es ist Superwahljahr – doch längst nicht alle Menschen (im Brunnenviertel) dürfen wählen. Ein großer Teil der Nachbarn hat keinen deutschen Pass, viele haben keinen europäischen Pass. Das bedeutet, sie haben im Jahr der vielen Stimmzettel kein Stimmrecht. Wir wollen diese Menschen hörbar machen.

Wir fangen in sechs Podcasts die Stimmen von vier Nicht-Wahlberechtigten ein. Außerdem kommen Experten zu Wort. „Wie würdest du dich fühlen, wenn du/Sie wählen könntest/könnten?“ Das ist für Mitglied Evelyne Leandro eine Leitfrage der Reihe. Sie organisiert das Projekt zusammen mit Mitglied Andrei Schnell. Von Demokratie in der Mitte haben die beiden ein Budget erhalten, um das Projekt umzusetzen.

„Das Superwahljahr zeigt, dass in Deutschland ein Drei-Klassenwahlrecht besteht“, erklärt Andrei Schnell. Menschen, die jahrzehntelang in Deutschland leben und Steuern zahlen, stehen hinsichtlich des Wahlrechts vor dieser Einteilung:

a) Es gibt Menschen, die dürfen an allen Wahlen teilnehmen.

b) Es gibt Menschen, die dürfen nur an Kommunalwahlen teilnehmen

c) Es gibt Menschen, die dürfen überhaupt nicht an Wahlen teilnehmen.

In Gruppe b) und c) finden sich 30 Prozent der Bewohner des Brunnenviertels, weil sie keinen deutschen Pass haben. Nicht gerade eine kleine Gruppe.

Die Podcastreihe startet mit einer Einführung, in der das Projekt und die Idee vorgestellt werden. Um den Podcast konkret zu machen, richtet sich der Blick auf das Brunnenviertel. Es schließt sich eine Folge an, in der Experten über
Beteiligung und Mitmachen in der Politik reden. Folge 3 bis 6 sind für die Interviews mit vier Menschen reserviert, die kein Wahlrecht besitzen, sich aber sich beteiligen (möchten).

Bleibt gespannt, Neuigkeiten folgen.

Neue Freunde der Gleim-Oase

Gleim-Oase hat wieder Freunde. Foto: Linda

Lange hatte die Gleim-Oase zwei Paten. Vor rund einem Jahr beendeten Holger und Dunja ihre sehr intensive Freizeitarbeit auf der grünen Verkehrsinsel. Nun finden sich neue Helfer, die sich aber nicht als fertige Gruppe sehen, sondern gern auch für weitere Freunde der Gleim-Oase aufgeschlossen sind. Hier ihr Brief:

Liebe Freunde und zukünftigen Freunde der Gleim-Oase,

in Namen aller neuen Teammitglieder sagen wir ein virtuelles, herzliches Hallo!

Wir freuen uns dieses wunderschöne Fleckchen Erde in Zukunft aufrechtzuerhalten. Dabei möchten wir alte Traditionen fortführen und neue Ideen mit einbringen. Schon in den letzten Wochen durften wir tolle Nachbarn kennenlernen, die spontan für ein Pläuschchen und Dank vorbeikamen. Dies freut uns natürlich riesig und wir wollen alle willkommen heißen näher zu treten und uns kennenzulernen. Uns ist es ein Anliegen, Nachbarn durch diesen schönen Ort zu verbinden und wir sind auch über jede Hilfe dankbar. Bitte melde dich einfach, wenn du Lust hat unser Team zu bereichern.

Auf Facebook werden wir regelmäßig Neuigkeiten posten und unsere aktuellen Teammitglieder vorstellen: Wer lieber einen Newsletter empfängt, um auf dem Laufenden gehalten zu werden, braucht einfach nur eine Email an uns zu schreiben. Wir nehmen dich dann in den Verteiler auf.


Viele liebe Grüße von allen Teammitgliedern Anastasia, Anita, Dunja, Paloma und Linda

Wo sind all die Bäume hin?

Karte gefällter Bäume
Hartmut Bräunlich kartiert gefällte Bäume. Grafik: Google

Link zur Karte auf Google-Maps

Es ist ein Baumkataster. Erfasst sind in der Karte allerdings nicht die vorhandenen Bäume, sondern die gefällten. Hartmut Bräunlich hat in einer Karte 100 Bäume und Sträucher erfasst, die in letzter Zeit verschwunden sind. „Die allermeisten wurden nicht ersetzt“, sagt Hartmut Bräunlich.

Welche Bäume vorhanden sein sollten, zeigt eine Karte, die das Land Berlin unter der Webseite FIS-Broker veröffentlicht. Wer Bäume findet, die in der Karte verzeichnet sind, aber in der Realität nicht existieren, der kann uns gern eine Mail schreiben. Wir leiten die Info an Hartmut Bräunlich für seine Karte der fehlenden Bäume weiter.

Diese Bäume sollte es laut FIS-Broker geben. Fehlt in der Realität ein Baum? – Grafik: Land Berlin