Aktionstag

Alle Beteiligten sind zufrieden mit unserem Aktionstag. Am Sonntag, den 22. Mai präsentierten sich bei sonnigem Wetter insgesamt 19 Vereine und Initiativen auf dem Sportplatz des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums. Hier nur einige Eindrücke:

alle Fotos von Angelika Schön
bei RESTLOS GLÜCKLICH konnten Leckereien aus Lebensmittel-Resten verkostet werden
das Sportangebot fand großen Anklang
beim Umwelt-Quiz von WELTACKER gab es Preise zu gewinnen

Wir freuen uns schon auf die Brunnenviertel-Gartenschau in Kombination mit dem Kiezfest Anfang September.

BruGa 2022

Programm 2018

REMINDER: Am 3. und 4. September findet die dritte Brunnenviertel Gartenschau (BruGA 2022) statt. Unter dem Motto „Entdecke die blumigen Seiten (d)eines Kiezes“ stellen Anwohnende mit grünem Daumen ihre Gärten vor. Ein Mietergarten, eine bepflanzte Baumscheibe, blühende Hochbeete … was von wem präsentiert wird, ist noch völlig offen.

Alle teilnehmenden Grünprojekte werden in einem Programmheft vorgestellt, wie in dem Beispiel von der BruGA 2018.

Bist du dabei? Dann melde dich bitte bis zum 30. Mai an. Die Anmeldefrist ist bedingt durch die Produktion des Programmhefts, das noch vor den Sommerferien in Umlauf gebracht werden soll.

Das Anmeldeformular ist per E-Mail unter brunnengaerten [at] brunnenviertel.de erhältlich.

Oder besuche unseren Aktionstag „fürs Brunnenviertel“ am Sonntag, den 22.05. von 14 bis 18 Uhr auf dem Sportplatz des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums (Eingang Putbusser Straße). Dort kannst du dich direkt an unserem BrunnenGärten-Stand anmelden.

Wir freuen uns auf dich!

Hoher Besuch

Am Mittwoch, den 11. Mai hat uns die Bezirksstadträtin für Ordnung, Umwelt, Naturschutz, Straßen und Grünflächen besucht. Dies war eine Reaktion auf unseren offenen Brief zu den Baumfällungen in der Swinemünder „Straße“ vom 30.01., den wir an dieser Stelle veröffentlicht haben.

Völlig umweltbewusst kamen Dr. Almut Neumann (Bündnis 90/ Die Grünen) und ihre Referentin Lydia Hibbeln bei strahlendem Sonnenschein angeradelt. Wir trafen uns vor Eisenkralle, gingen die Swinemünder hinauf bis zur Rügener und dann zur Gleim-Oase.

Almut Neumann (rechts) und Lydia Hibbeln (links)
Foto: Angelika Schön

Geduldig hörten beide sich die Sorgen der Anwohnenden an. Wir werden diese in den nächsten Tagen noch verschriftlichen und hinterhersenden.

Wir hoffen, dass dies der Auftakt zu einer konstruktiven Kooperation zwischen dem Bezirksamt und unserem Verein ist.

Aktionstag fürs Brunnenviertel

Am Sonntag, den 22. Mai von 14 bis 18 Uhr veranstalten wir einen Aktionstag „fürs Brunnenviertel“. In Kooperation mit Caiju e.V findet er auf dem Sportplatz des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums (orangefarbenes Gebäude in der Swinemünder „Straße“) statt. Der Eingang ist in der Putbusser Straße.

Wir laden die Nachbarschaft herzlich ein, sich miteinander und mit zahlreichen Initiativen im Viertel zu vernetzen und auszutauschen.

Rund 20 Vereine und Projekte werden dort vertreten sein. Momentan werden sie in unseren sozialen Medien präsentiert.

An dem Tag selbst werden viele Angebote vorgestellt, von Spiel und Sport über Handyhilfe und Gärtnern bis hin zur Möglichkeit des Engagements im Viertel.

Sei dabei und mach mit!

Dieser Aktionstag ist Teil unseres Projekts „fürs Brunnenviertel“.

Unser täglich Brot

Am 05.05 um 16 Uhr war es wieder soweit: Restlos Glücklich hat uns gezeigt, wie wir unsere Brotreste verwerten können.

Foto: Restlos Glücklich

In den Räumlichkeiten unseres Vereins fand bereits der zweite online-Kochworkshop in diesem Jahr statt. Diesmal wurden BROTletten und Salatpesto mit BROT zubereitet.

Veranstalter war wiederum:

RESTLOS GLÜCKLICH e. V.
c/o Engelnest
Wilhelm-Kabus-Straße 24
10829 Berlin

http://www.restlos-gluecklich.berlin

Ukraina

Es ist Krieg.

Direkt vor unserer Haustür tobt ein Krieg, am östlichen Rand von Europa. Flüchtlinge in zweifacher Millionenhöhe strömen in den „goldenen Westen“. Diesmal wird hoffentlich niemand unterstellen, es wären „nur“ Wirtschaftsflüchtlinge.

Derartige Krisen lösen Ängste aus, machen uns bewusst, wie labil unsere Existenz ist.

Wir leben in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die uns erlaubt, furchtlos unsere Meinung zu sagen. Unser System ist bei weitem nicht perfekt, doch wir können es kritisieren, ohne um Leib und Leben fürchten zu müssen. (Und – ehrlich gesagt – uns ist kein besseres bekannt.) Dieses Recht, diese Freiheiten verteidigen wir gegen alle möglichen Einflüsse von außen und von innen.

Das ist es, was aus unserer Sicht den Goldenen Westen ausmacht.

Klimaschutz jetzt

Jedes Jahr verliert Berlin mehr als 1100 Bäume. 

gefährdete Pappeln im nördlichen Mauerpark
Foto: Alexander Puell

Auch im nördlichen Mauerpark (in der Nähe vom Moritzhof) ist geplant, sieben Pappeln zu fällen, ohne Rücksicht auf den gesunden und wichtigen Baumbestand. Der Bezirk Pankow meint, durch Neupflanzung alles wieder gutzumachen und besorgte Bürger:innen damit zu beschwichtigen. Zu kurz gedacht, sagen die Freunde des Mauerparks. Denn laut dem Baumreport vom angesehenen Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland werden junge Bäume, die jetzt gepflanzt werden, erst in 30 bis 40 Jahren deutlich zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen können.

Durch das Engagement der Freunde des Mauerparks und den Protest aus der Nachbarschaft wurde in einer Bürgerbeteiligung eine Möglichkeit erarbeitet, die unterschiedlichen Interessen zu koordinieren. Die Pappeln könnten erhalten und eine andere Wegebeziehung zu den neuen Anwohner:innen im Wedding geschaffen werden. Durch diese Bürgerbeteiligung und konstruktive Zusammenarbeit konnten Ansätze für eine gütliche Lösung gefunden werden.

Leider hat das Bezirksamt (SGA und UmNat) diesen gemeinsamen Ansatz nicht weiter verfolgt – stattdessen werden dem BVV-Ausschuss am 29.03. zwei extreme Alternativen zur Entscheidung vorgelegt: Abholzen oder Einzäunen. 

Die personellen und finanziellen Zwänge beim SGA sind bekannt, doch das Ausspielen von Kindern gegen Klimaschutz kann so nicht stehen bleiben. Denn gerade den Kindern und Kindeskindern gilt der Klimaschutz! Wir müssen eine lebenswerte Welt auch für zukünftige Generationen sichern. Nicht von ungefähr haben Kinder und Jugendliche ihre globale Initiative “Fridays for Future” genannt.

Es muss eine alternative Lösung erarbeitet werden: Kinder, Nachbarschaft, der Bezirk Pankow und Grün Berlin müssen zu Verbündeten beim Klima- und Artenschutz werden.

Was kannst Du tun?

Schreibe eine Mail an:

Bezirksstadträtin Manuela Anders-Granitzki
Manuela.Anders-Granitzki[at]ba-pankow.berlin.de

Straßen- und Grünflächenamt
sga-pankow[at]ba-pankow.berlin.de

Grün Berlin
service[at]gruen-berlin.de


Klimanotstand

Das war mein Lieblings-Begriff während der Auftakt-Veranstaltung zum Wettbewerbs-Verfahren für den Jahnsportpark. Er zeigte am deutlichsten, wie weit der erst kürzlich gewählte Senat von den Bürger:innen entfernt ist.

Er träumt von Leuchtturm-Projekt, von Olympia – während Menschen existenzielle Zukunftsängste wegen der geplanten Bodenversiegelungen haben. Da ist gar keine Verständigung möglich, dazwischen liegen Welten.

Auch die Sportfunktionäre, die von berechtigten Bedarfen sprechen, wenn sie auf versiegelten Flächen Hockey oder Tennis spielen wollen, schweben in ganz anderen Sphären. Vielleicht brauchen sie keinen Sauerstoff zum Atmen?

Fazit: Der Senat macht, was er will. Die angebliche Bürger“beteiligung“, die viel Energie und Steuergelder gekostet hat, hätte er sich auch sparen können. Die momentan stattfindende Dürre wurde zwar angesprochen, jedoch ignoriert.

Jahnsportpark für wen ?

Aufruf der Bürgerinitiative Jahnsportpark:

Die Senatsverwaltung plant in wenigen Tagen, einen Realisierungswettbewerb allein für das Stadion auszuloben. Das traditionsreiche Cantian-Stadion soll abgerissen werden und einem Neubau weichen. Lichtmasten und Tribünengebäude werden dabei aller Voraussicht nach nicht erhalten werden.

Der Sportpark wird im Verfahren nur als Ideenteil ausgeschrieben, seine Realisierung ist nicht vor 2026 geplant und auch nicht im Haushalt für diese Legislaturperiode vorgesehen. Die Verwaltung hat nämlich versäumt, das Bedarfsprogramm für den Breitensport rechtzeitig zu prüfen und zu beschließen.

Sämtliche Erkenntnisse der Bürgerbeteiligung und des 2021 durchgeführten Werkstattverfahrens werden einfach ignoriert. Ein neues Stadion für Spitzensport und Events wird geplant; der für Inklusion, Kinder und Jugendliche viel wichtigere Sportpark fällt hinten runter.

Was kannst Du tun?

Aktuell gibt es zwei Möglichkeiten, aktiv zu unterstützen:

Schreibe gleich heute Deinen Abgeordneten im Abgeordnetenhaus!

Teile den Abgeordneten der Grünen und Linken mit, wie Du zu den neuen Plänen der Senatsverwaltung stehst, warum der Sportpark nach Corona nicht hinten angestellt werden kann und warum ein Abriss nicht mit den Zielen der Nachhaltigkeit vereinbar ist.

Die Mailadressen der Politiker*innen findest Du hier:
https://www.jahnsportpark.de/schreib-deinen-abgeordneten/

Gute Argumente findest Du zum Beispiel hier:
https://www.jahnsportpark.de/forderungen/
https://www.jahnsportpark.de/2022/03/offener-brief-an-senator-fuer-stadtentwicklung-andreas-geisel/
https://www.youtube.com/watch?v=XiiR4eM0GeY
https://leute.tagesspiegel.de/pankow/sportler/2022/03/17/213749/

Nimm am Montag an der Auftaktveranstaltung (Zoom) für das weitere Verfahren teil!

Am Montag, 21.03.2022, von 18:00 bis 20:30 Uhr informiert die Senatsverwaltung über den geplanten Ablauf des Verfahrens sowie über die Beteiligungsmöglichkeiten per Zoom-Webinar. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.

Jetzt anmelden:
https://zoom.us/webinar/register/WN_zkI0LrbvRuqOvSDY7FPu5A

Diese 3 Punkte sind entscheidend – die müssen wir am 21.03. fordern:

– Der Realisierungswettbewerb muss den gesamten Sportpark umfassen.
– Der Erhalt von Haupttribüne und Lichtmasten muss mit Nachdruck gefordert werden.
– Der Umbau des Stadions muss endlich vom Senat bestätigt werden!

Bereits am 25.03. will die Senatsverwaltung den Wettbewerb EU-weit vorankündigen.
Es bleiben nur noch wenige Tage, die Abgeordneten der Grünen und der Linken umzustimmen, nur sie können die Senatsverwaltung stoppen.

Es liegt an Dir: Mit ein paar Klicks können wir zusammen den Jahnsportpark retten!

Bitte teile diesen Aufruf und mobilisiere weitere Unterstützer.

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