Jungbrunnen für den Mauerpark

Am 13. April findet ein Workshop zur Sanierung des alten Mauerparks statt. Von 18 bis 21 Uhr lädt die Grün Berlin Stiftung zu einer Online-Veranstaltung ein (siehe Flyer). Vorgestellt und diskutiert werden Ideen zur Instandsetzung – im Amtsdeutsch Qualifizierung alter Mauerpark. Anmeldung zur Webkonferenz ist nur über service[at]gruen-berlin.de möglich. Beim ersten Termin geht es um den nördlichen Teil des Parks vom Moritzhof bis zum Birkenwäldchen.

„Wiederherstellen“ ist ein Begriff, der bei der öffentlichen Auftaktveranstaltung der Grün Berlin am 16. März besonders häufig fiel (siehe Video in diesem Artikel unten). Anlass dieser Infoveranstaltung war der Plan des Senats, den alten Teil des ursprünglichen Mauerparks instand zu setzen. Anwohnende können sich bei drei Workshops zu den Plänen zu Wort melden und sich äußern.

Hintergrund ist, dass der sogenannte Bestandspark, der vor 25 Jahren eröffnet wurde, stark übernutzt wird. Die Beliebtheit ist nicht folgenlos geblieben, nun sind Instandsetzungsmaßnahmen nötig. Doch es soll nicht nur um eine bloße Ausbesserung gehen. Ziel ist zusätzlich, den alten Teil des Mauerparks „zukunftsfähig zu machen“. Begriffe wie Nachhaltigkeit und Verbesserung der Nutzung (zum Beispiel Barrierefreiheit) fielen am 16. März. Was das im Detail bedeutet, das wird mit den Anwohnenden an drei Folgeterminen diskutiert.

Vorangegangen ist eine Beteiligung der Bürger*innen im Jahr 2019 im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (Vor-Ort-Begehung sowie Workshop im OPZ). Das Ergebnis mit den Plänen haben wir hier als Download gespeichert. Beim jetzigen Beteiligungsverfahren handelt es sich um die Fortsetzung dieses Verfahrens.

Die Ausführung der Arbeiten beginnt im Jahr 2022.

Die weiteren Workshop-Termine sind am 11. Mai und 8. Juni.

Flyer zum Workshop. Grafik: Grün Berlin
Rückseite Flyer zum Workshop. Grafik: Grün Berlin
Ausführliche Dokumentation einer offiziellen Auftaktveranstaltung am 16. März 2021. Gern vorspringen auf Minute 50:25, ab dort wird der Stand der aktuellen Planungen erläutert. Video: Grün Berlin

Über uns

Der Brunnenviertel e.V. ist ein Stadtteilverein. Er ist da für Menschen, die im Kiez gemeinsam etwas erleben oder selbst etwas bewegen wollen. Der Verein hat Angebote zum Zuschauen, Zuhören, Mitmachen. Er unterstützt aktive Nachbarn – manchmal ganz einfach mit einem Raum. Mehr lesen

Ordnungsamt-App

Ärgern Sie sich manchmal über den Müll, der direkt vor Ihrer Haustür abgeladen wurde? 

Ärgern hilft nicht. Was hilft, ist die Ordnungsamt-App:

https://www.berlin.de/ordnungsamt-online/mobile-app/

Mit der Ordnungsamt App Müll melden

Sie können entweder anonym oder mit Angabe Ihrer Handy-Nummer auf das aufmerksam machen, was Sie stört. Wenn Sie wollen, können Sie ein Foto mitschicken.

Im Fall von Müll wird Ihre Meldung relativ schnell an die BSR weitergeleitet, die sich zügig um die Entsorgung kümmert.

Bei Fahrzeugen, die ohne Nummernschild abgestellt werden, kümmern sich die Außendienst-Mitarbeiter des Ordnungsamtes darum. Das dauert zwar etwas länger, doch irgendwann wird das Fahrzeug tatsächlich abgeschleppt.

So kann jede/r einzelne dazu beitragen, dass das Brunnenviertel nicht völlig vermüllt.

MachMit!-Gruppe: Treffen per Webkonferenz am 04.11.

Aufgrund des erneuten Lockdowns findet das Treffen der MachMit!-Gruppe am 04.11.2020 um 18:00 Uhr per Webkonferenz statt.

Themen:

– Ergebnisse der letzten drei Monate, Erfolge/ Teilerfolge
– Auswertung der Straßenaktionen und der Ausschussteilnahme
– 2021: welche Ziele, wer macht was, an wen wenden wir uns

Meilensteine des laufenden Jahres:

Vor allem die Sprühaktionen fanden großen Anklang sowohl bei Anwohnern als auch bei Nutzern der Swinemünder „Straße“, die ein Fußweg ist. Insbesondere am Autofreien Tag wurden Kontaktdaten von Menschen gesammelt, die uns unterstützen wollen.

Wegen der Corona-Pandemie gab es mehrere Treffen der Gruppe im öffentlichen Raum (Swinemünder „Straße“). Dadurch wurde auf die Existenz bürgerschaftlichen Engagements im Brunnenviertel aufmerksam gemacht. Einige Anwohner zeigten sich interessiert.

Ein Mitglied der Gruppe hat sich besonders intensiv mit mehreren Ämtern auseinander gesetzt, dort Kontakte geknüpft und erste Erfolge erzielt. Dadurch ist die Situation der Falschparker bereits dabei, sich zu verbessern. Ein anderes Mitglied hat die Ordnungsamt-App für sich entdeckt und z.B. mehrere Schrott-Fahrzeuge abschleppen lassen.

Andere Mitglieder der Gruppe sind im Gespräch mit Politikern, um die Situation im Brunnenviertel zu verbessern. Die regelmäßige Zusammenarbeit mit den Volks-vertretern ist wichtig und führt langfristig zu positiven Ergebnissen.

Ausblick 2021:

Aufgabenverteilung:

  • MMG (jede/r einzelne)
  • Verein
  • Quartiersrat

Mediennutzung:

  • What’s App
  • Cloud
  • Zoom

Fazit

Die MachMit!-Gruppe hat in diesem Jahr Anerkennung erhalten, wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen, von den verschiedenen Ämtern und Politikern ernst genommen. Dadurch hat sich eine konstruktive Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen entwickelt.

Folgetermin: 16.12.2020 um 18:00 Uhr wiederum online

Holger Eckert

Vereinsmitglied Holger Eckert ist gestorben. Wir trauern um ein Vereinsmitglied, das mehrmals in der Woche im Freizeiteck in der Graunstraße 28 vorbeischaute. Zusammen mit Dunja Berndt hat er die Gleim-Oase erst entdeckt, wieder hergestellt und viele Jahre lang treu gepflegt. Niemand kann zählen, wie viele Stunden Artbeit er in die Gestaltung der Verkehrsinsel steckte.

Fehlen wird uns seine fröhliche Art. Holger Eckert packte an. Unvergessen sein Ruf als Gastgeber: „Ihr könnt alles stehen lassen“.

Wir haben im Familienalbum geblättert, um uns an die guten Stunden mit ihm zu erinnern. So soll er uns im Gedächtnis bleiben.

Margot Visser

Unser Vereinsmitglied Margot Visser ist gestorben. Wir trauern um eine Nachbarin, die sich im Kiez vielerorts eingesetzt hat. Sie wird nicht nur uns fehlen. Viele Orte im Brunnenviertel, die auf hilfsbereite und engagierte Bürger angewiesen sind, werden sie vermissen.

Das unten stehende Foto zeigt eine typische Situation. Margot Visser mit weit über 80 Jahren spricht in einer Senioreneinrichtung. Rechts im Bild der damalige Stadtrat für Soziales, heute Bezirksbürgermeister, Stephan von Dassel. Man darf davon ausgehen, dass sie auch bei dieser Gelegenheit offen aussprach, was sie dachte.

Margot Visser im April 2016 bei einer Seniorenversammlung.