World Cleanup Day am FREITAG, den 16.09. auf der Gleim-Oase
Auf unserem Planeten gibt es mehr Plastik als Lebewesen. Jeden Tag wird tonnenweise Müll produziert. Die Corona-Pandemie hat vielerorts das Problem noch verschlimmert.
Auch auf der Gleim-Oase sammelt sich Müll aus sorglos weggeworfenen Kippen, Kronkorken und Pappbechern.
Uns lässt das nicht kalt, wir werden aktiv, um zumindest lokal gegen das weltweite Müll-Problem zu kämpfen.
Seit 2018 gibt es den globalen Aktionstag WORLD CLEANUP DAY, um gemeinsam mit Millionen Engagierten weltweit ein eindrucksvolles Zeichen gegen die Vermüllung unseres Planeten zu setzen. Es geht darum, global zu denken und lokal zu agieren.
Material wird von der BSR bereitgestellt. Der gesammelte Müll wird von ihr fachgerecht entsorgt.
Impressionen der diesjährigen Brunnenviertel-Gartenschau:
essbarer Mietergartenversteckter ElstergartenInnenhof der Swinemünder „Straße“Balkon an der PutbusserUrwald im kleinen Gartenparadiesneue Baumscheibe in der Rügener Straßegepflegtes Beet entlang der Swinemünder „Straße“
WIR DANKEN ALLEN GÄRTNER:INNEN für diese Vielfalt!
Das Brunnenviertel hat die Größe einer deutschen Mittelstadt. In den letzten 20 Jahren wurde ein großer Teil der ohnehin sehr kargen Infrastruktur zerstört. Im Viertel, d.h. fußläufig erreichbar, gibt es KEINEN einzigen Supermarkt mehr. Geblieben sind lediglich einzelne Discounter (Lidl und Penny) an der Brunnenstraße.
Im mit dem Bus erreichbaren Gesundbrunnen-Center befindet sich Rewe als einziger Supermarkt. Daneben ist Kaufland der einzige Hypermarkt (SB-Warenhaus) im Viertel, nachdem REAL vor einigen Jahren verschwunden ist. Dort und in der Badstraße befinden sich auch einige Fachmärkte, z.B. dm und Rossmann. Die Einkaufsmöglichkeiten im Brunnenviertel sind also wirklich sehr überschaubar. Das heißt, wir befinden uns an einem Kipp-Punkt: Wenn es noch weniger wird, wird es brenzlig.
Dass es sich bei dem Kaufland-Gebäude (erbaut 2008) um keine architektonische Meisterkunst handelt, ist unbestritten. Der Inhalt jedoch ist für das Brunnenviertel lebenswichtig:
Parkhaus: das von Reisenden und Pendlern genutzt wird, die tagtäglich den Bahnhof frequentieren. Auch Besucher von Veranstaltungen in der Max-Schmeling-Halle und im Jahnsportpark nutzen es regelmäßig. Das Cantian-Stadion soll in seiner Besucherkapazität noch vergrößert werden. Damit wächst auch der Bedarf.
Dienstleister: der gleichzeitig DHL-Pakete annimmt und als Änderungsschneiderei fungiert. Es ist die einzige Stelle in Mitte, die uns bekannt ist, wo schwere Pakete mit dem Auto abgeliefert werden können. Es handelt sich also um einen wichtigen Service–Punkt.
Fitness-Studio: das einzige im Viertel und noch dazu kostengünstig
KikTextilien und TEDI als Billiganbieter
Kaufland: wie gesagt – der einzige HYPERmarkt mit einem preiswerten breiten Warenangebot.
Hier im Viertel gibt es drei Senioren-Wohnhäuser. Wo sollen die Bewohner:innen denn einkaufen? Die kleineren Discounter mit ihrem unregelmäßigen Zusatzangebot decken bei weitem nicht den täglichen Bedarf. Rewe, der nur noch die Hälfte der Verkaufsfläche von Real hat, kann sich nicht jede/r leisten.
Deshalb fordern wir, dass dieses wichtige Dienstleistungs-Zentrum des Brunnenviertels erhalten bleibt!
Außerdem ist ein Abriss nach nur 14 Jahren Standzeit und Neu-Bauen ohnehin nicht mit dem aktuellen Klima-Notstand vereinbar.
Bei steigenden Einwohnerzahlen ist die Nahversorgung im Brunnenviertel bereits jetzt prekär, was Einkaufsmöglichkeiten, Finanzdienstleister und ärztliche Versorgung angeht.
WIR FORDERN, DASS DIE BESTEHENDE VERSORGUNG IM BRUNNENVIERTEL ERHALTEN BLEIBT und wieder aufgebessert wird.
Unter dem Motto „Entdecke die blumigen Seiten (d)eines Kiezes“ findet am Samstag, den 03.09.22 und am Sonntag, den 04.09.22 zum dritten Mal unsere beliebte BrunnenviertelGartenschau (BruGA) statt.
Alle zwei Jahre öffnen die BrunnenGärten für ein Wochenende ihre Pforten. Die Menschen, die sie pflegen und gestalten, laden auf eine Erkundungstour ein.
In diesem Rahmen organisieren wir ein Anwohnerfest, das am Sonntag, den 04. September von 14 bis 18 Uhr am Vinetaplatz stattfindet.
Ich weiß nicht, wie viele es geschafft haben, sich bei der online-Ausstellung wirklich zu registrieren und wie viele tatsächlich den Nerv hatten, sich durch FÜNFZEHN Entwürfe zu klicken.
Für die so genannte Zivilgesellschaft, die in einer Bürgerbeteiligung gefragt ist, war das wahrscheinlich eher eine Zumutung.
Ich frage mich, ob das Verfahren ABSICHTLICH so angelegt war, um möglichst viele Menschen abzuschrecken.
Ich jedenfalls hab mir mehrere Stunden ans Bein gebunden, um alle Entwürfe irgendwie zu kommentieren. Dem Ergebnis des (langwierigen und kostspieligen) Beteiligungsverfahrens vom vorigen Jahr entsprach kein einziger.
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